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Roblox Kids Account: Das ändert sich ab Juni 2026 für deine Familie
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Roblox Kids Account: Das ändert sich ab Juni 2026 für deine Familie

Roblox führt ab Juni 2026 Kids- und Select-Accounts ein. Wir zeigen dir, was sich für dein Kind ändert und wie du als Elternteil jetzt richtig handelst.

Gaming Buddy Redaktion14 Min Lesezeit

Roblox Kids Account: Das ändert sich ab Juni 2026 für deine Familie

Es ist Sonntagabend. Dein Kind sitzt auf dem Sofa, das Tablet auf dem Schoß, mittendrin in einer Roblox-Welt. Du fragst beiläufig: „Mit wem spielst du da eigentlich?" Und bekommst ein „Weiß nicht, irgendjemand". Genau für solche Momente hat Roblox im April 2026 etwas Großes angekündigt.

Ab Anfang Juni 2026 rollt die Plattform zwei komplett neue Konto-Typen aus: den Roblox Kids Account für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren und den Roblox Select Account für die Altersgruppe 9 bis 15. Was sich harmlos nach „mehr Schubladen" anhört, ist tatsächlich der größte Umbau, den Roblox in Sachen Kinderschutz seit Jahren vorgenommen hat: Er bringt eigene Spielkataloge, neue Standard-Einstellungen und erweiterte Eltern-Kontrollen.

In diesem Beitrag bekommst du eine ehrliche Übersicht, was sich konkret ändert (und was nicht), eine klare Empfehlung, wie du als Elternteil mit dem Update umgehst, und eine Tabelle, welche Funktionen du in welchem Alter behältst. Lies das einmal in Ruhe. Dann ist diese Update-Welle keine Überraschung, sondern ein Werkzeug, das du nutzen kannst.

In Kürze

  • Roblox führt ab Anfang Juni 2026 zwei neue Konto-Typen ein: Roblox Kids für 5- bis 8-Jährige und Roblox Select für 9- bis 15-Jährige.
  • Kinder werden nach einer Altersprüfung automatisch zugeordnet und beim 9. bzw. 16. Geburtstag automatisch in den nächsten Account-Typ überführt.
  • Roblox Kids Accounts haben Kommunikation standardmäßig komplett deaktiviert und nur Zugriff auf Spiele mit den niedrigsten Reifegrad-Labels.
  • Eltern bekommen neue Funktionen wie granulares Spiele-Blockieren und individuelle Spiele-Freigaben, behalten sie aber nur bis zum 16. Geburtstag des Kindes.
  • Unsere Empfehlung: Nutze die Wochen vor Juni 2026, um die Eltern-Kontrolle einzurichten, mit deinem Kind über die Änderungen zu sprechen und Erwartungen abzugleichen, bevor das Update kommt.

Was Roblox im April 2026 angekündigt hat (und warum es wichtig ist)

Am 13. April 2026 hat Roblox-Gründer David Baszucki in einer offiziellen Mitteilung das größte Sicherheits-Update der Plattform-Geschichte vorgestellt. Der Kern: Junge Nutzer:innen sollen nicht länger im gleichen Account-System unterwegs sein wie Erwachsene. Stattdessen bekommt Roblox eine altersbasierte Konto-Struktur, die Inhalte, Kommunikation und Eltern-Werkzeuge automatisch an das Alter des Kindes anpasst.

Konkret kommen zwei neue Account-Typen für unter 16-Jährige. Hinzu kommt ein laufender Auswahlprozess, der bestimmt, welche Spiele für diese jüngeren Nutzer:innen überhaupt sichtbar sind. Wer 16 oder älter ist und seine Altersprüfung absolviert hat, merkt vom Update nichts. Für diese Gruppe bleibt Roblox so, wie es war.

Definition: Roblox Kids Account

Ein Roblox Kids Account ist eine eigene Konto-Variante für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren, bei der Roblox standardmäßig die Kommunikation komplett deaktiviert, nur einen geprüften Spielkatalog mit den niedrigsten Reifegrad-Stufen anbietet und das Konto optisch durch eine eigene Hintergrundfarbe kennzeichnet. Die Zuordnung passiert automatisch nach Altersprüfung, oder ein verifiziertes Elternteil bestätigt das Alter.

Warum diese Änderung jetzt? Zwei Gründe. Erstens reagiert Roblox damit auf wachsenden regulatorischen Druck in Europa, den USA und Asien. Stichworte: EU-Digital-Services-Act, britischer Online Safety Act, US-State-Gesetze zu Altersverifikation. Zweitens hat die Plattform in den letzten Jahren mehrfach öffentlich Kritik einstecken müssen, weil Kinder zu leicht an Inhalte und Kontakte kamen, die für ihr Alter nicht gedacht waren.

Für dich als Elternteil ist die Botschaft entscheidend: Roblox wird sicherer voreingestellt, aber nicht von selbst. Du musst weiterhin entscheiden, ob du deinem Kind diese Voreinstellungen ausreichen lässt, oder ob du nachjustierst. Genau dafür gibt es die erweiterten Eltern-Kontrollen, die wir gleich noch genauer ansehen.

Ein Punkt, den viele Eltern übersehen werden: Wer keine Altersprüfung gemacht hat, landet automatisch in der restriktivsten Stufe, also mit Mindest-Reifegrad-Spielen und ohne Kommunikation. Klingt zunächst gut. Bringt aber Frust, wenn dein Kind seine bisherigen Lieblingsspiele plötzlich nicht mehr findet. Den Schritt der Altersprüfung früh zu machen, ist deshalb keine Bürokratie, sondern ein Service an deinem Kind.

Roblox Kids vs. Roblox Select vs. Standard: die Unterschiede im Detail

Damit du auf einen Blick siehst, was sich in welcher Altersgruppe ändert, hier die wichtigsten Eigenschaften nebeneinander:

Eigenschaft Roblox Kids (5 bis 8) Roblox Select (9 bis 15) Standard (ab 16)
Spielkatalog Nur Spiele mit Reifegrad „Minimal" oder „Mild", zusätzlich durch dreistufiges Auswahlverfahren geprüft Spiele bis Reifegrad „Moderate", ebenfalls durch Auswahlverfahren geprüft Alle Reifegrade verfügbar
Kommunikation (Standard) Komplett deaktiviert Altersgerechte Voreinstellungen (wie bisher für 9 bis 15) Voll verfügbar
Optische Kennzeichnung Eigene Hintergrundfarbe in der App Eigene visuelle Gestaltung Standard-Optik
Automatische Zuordnung Nach Altersprüfung oder Eltern-Verifikation Nach Altersprüfung oder Eltern-Verifikation Nach Altersprüfung
Auto-Wechsel Mit 9 Jahren in Select Mit 16 Jahren in Standard entfällt
Eltern-Kontrolle Voll verfügbar Voll verfügbar bis zum 16. Geburtstag Endet automatisch
Sensible Spielarten Default-Ausschluss (z. B. soziale „Hangouts", freie Zeichen-Spiele) Default-Ausschluss derselben Kategorien Alle verfügbar

Was dahinter steckt: Roblox unterteilt seine Inhalte schon länger in sogenannte Content Maturity Labels, also Reifegrade von „Minimal" bis „Restricted". Mit dem Update werden diese Labels zum Schlüssel: Sie entscheiden, welche Spiele in welchem Account-Typ überhaupt auftauchen. Spätestens Ende 2026 soll außerdem das international anerkannte IARC-Framework dazukommen, das in Europa als PEGI und in den USA als ESRB bekannt ist. Du wirst also bald die gleichen Reifegrad-Symbole sehen, die du von Konsolenspielen kennst.

Für die meisten Familien heißt das in der Praxis: Wenn dein Kind 9 ist und überwiegend Standard-Roblox-Spiele wie typische Adventure- oder Bauwelt-Modi spielt, ändert sich kaum etwas am Spielangebot. Die Schwelle „Moderate" ist großzügig genug. Was sich klar ändert, ist die Voreinstellung in Bezug auf Kommunikation und die optische Markierung des Accounts. Dein Kind sieht: Mein Konto ist anders. Das ist Absicht, und das ist gut so.

Im Hauptteil dieses Beitrags geht es jetzt darum, was du als Elternteil daraus machen kannst.

Was die Eltern-Kontrolle ab Juni neu kann (und wie lange sie hält)

Roblox erweitert mit dem Update die Eltern-Funktionen. Drei Punkte sind dabei besonders relevant für dich:

  • Granulares Spiele-Blockieren bis 15: Du kannst einzelne, konkrete Spiele für dein Kind sperren, nicht nur ganze Reifegrad-Kategorien. Sinnvoll, wenn ein Spiel im Klassenchat gerade hochgejubelt wird, du aber persönliche Gründe hast, es nicht mitzumachen.
  • Chat-Verwaltung bis 15: Wer mit deinem Kind über Direkt-Chat reden darf, kannst du weiterhin steuern, und das bis zum 16. Geburtstag.
  • Neu: Granulare Spiele-Freigabe: Wenn ein Spiel laut Default-Account deines Kindes eigentlich nicht zugänglich wäre, du es aber als okay einstufst, kannst du es gezielt freischalten. Das ist die wichtigste Änderung. Sie holt die Entscheidung dorthin, wo sie hingehört: zu dir.

Diese drei Punkte zusammen ergeben ein Werkzeug, das deutlich präziser ist als das bisherige „grobe Sieb" der Reifegrad-Stufen. Du kannst Roblox jetzt wie ein gut sortiertes Bücherregal kuratieren, statt es als reine Black-Box hinzunehmen.

Stell dir Lisa (10) vor. Sie spielt seit Monaten ein Adventure-Spiel zusammen mit ihrer Cousine. Mit dem Update landet Lisa automatisch in einem Roblox Select Account. Eines Abends merkt sie, dass das Adventure-Spiel auf einmal nicht mehr in ihrem Katalog auftaucht. Sie kommt zu ihrer Mutter, leicht panisch: „Mama, mein Spiel ist weg!" Ihre Mutter ruft die Eltern-Kontrolle auf, prüft, warum das Spiel nicht im Standard-Katalog ist, liest sich kurz das Reifegrad-Label durch, dann schaltet sie das Spiel mit der neuen granularen Freigabe wieder frei. Zwei Minuten. Kein Drama.

Was du dafür einrichten musst: Ein Eltern-Konto, das mit dem Konto deines Kindes verknüpft ist. Das geht über die Roblox-App. Eltern verifizieren sich, sehen die Aktivitäten des Kindes und können Einstellungen direkt anpassen. Falls du das bisher noch nicht eingerichtet hast: Jetzt ist der gute Zeitpunkt. Nach dem Rollout brauchst du es ohnehin. Und wer es einmal in Ruhe gemacht hat, spart sich später drei Mal nachfragen müssen.

Ein wichtiger Hinweis zum Ende der Eltern-Kontrolle: Mit dem 16. Geburtstag deines Kindes endet das Werkzeugkasten-Modell abrupt. Dein Kind wechselt in den Standard-Account. Ab dann sind die Voreinstellungen wieder die eines Erwachsenen. Wir glauben: Diese Schwelle ist kein technisches Problem, sondern eine Erinnerung daran, frühzeitig mit deinem Kind über Selbstverantwortung zu sprechen. Wer mit 16 zum ersten Mal hört „so, jetzt darfst du alles", ist überfordert. Wer es seit Jahren begleitet bekommen hat, ist es nicht.

So bereitest du dich und dein Kind auf den Juni-Rollout vor

Du hast jetzt noch Zeit, bis das Update wirklich greift. Wir empfehlen einen entspannten 5-Schritte-Plan, nicht alles in einem Rutsch, sondern verteilt über zwei oder drei Abende.

  1. Verschaffe dir eine ehrliche Bestandsaufnahme. Welches Roblox-Konto nutzt dein Kind aktuell? Eines, das mit deiner E-Mail-Adresse registriert ist, oder eines, das es selbst angelegt hat? Hat es vielleicht zwei? Diese Frage ist die wichtigste, denn nur Konten, bei denen das Alter korrekt hinterlegt ist, werden in Juni richtig zugeordnet.
  2. Sorge dafür, dass die Altersprüfung gelaufen ist. Ohne Altersprüfung landet dein Kind automatisch in der restriktivsten Stufe. Das heißt: weniger Spiele, keine Kommunikation, und keine Möglichkeit, das von außen zu korrigieren. Wenn du das Alter deines Kindes als Elternteil bestätigst, ist das genauso gültig. Lege die Verifikation also bewusst rechtzeitig an.
  3. Verknüpfe dein Eltern-Konto. Das ist die Voraussetzung dafür, dass du die neuen Werkzeuge, also granulares Blockieren und granulares Freigeben, überhaupt nutzen kannst. Plane dafür eine halbe Stunde an einem ruhigen Abend ein.
  4. Führe ein ehrliches Gespräch mit deinem Kind. Erklär ihm, was sich ändert, nicht als Strafe, sondern als Update. Sätze wie „Roblox baut gerade die App so um, dass Spiele besser zu deinem Alter passen, wir gucken uns das gemeinsam an" wirken Wunder. Wenn dein Kind versteht, warum ein Spiel verschwindet, fühlt es sich nicht ausgeschlossen, sondern eingeweiht.
  5. Prüfe die Lieblingsspiele. Setz dich mit deinem Kind hin und lasst es seine drei oder vier Lieblingsspiele zeigen. Notiere dir die Namen. Nach dem Rollout schaust du in der Eltern-Kontrolle nach, ob sie noch im Katalog sind. Falls eins fehlt: Reifegrad-Label prüfen, Entscheidung treffen, gegebenenfalls per Granular-Freigabe freischalten.

Was dabei oft vergessen wird: Geschwister-Konstellationen. Wenn das jüngere Geschwisterkind über das Tablet des älteren mitspielt, dann nutzt es de facto den Account des älteren, und damit auch dessen Reifegrad-Freigaben. Hier hilft kein technisches Update der Welt. Hier hilft nur ein eigener Account fürs jüngere Kind. Klingt nach Aufwand, ist aber genau das, was Roblox mit dem Update eigentlich ermöglichen will: jedem Kind seine eigene, altersgerechte Schicht.

Wenn du diese fünf Schritte vor Juni 2026 gegangen bist, wirst du den Rollout kaum spüren. Du wirst nur sehen: Das Konto deines Kindes hat plötzlich eine andere Hintergrundfarbe, ein paar Spiele sind anders sortiert, und du hast neue Schalter in der Eltern-Kontrolle. Mehr nicht.

Was Roblox NICHT löst (und worauf du trotzdem achten solltest)

Wir wollen ehrlich sein: Auch das beste Account-System ist kein Ersatz dafür, das Spielverhalten deines Kindes zu kennen. Drei Punkte, bei denen Roblox-Updates an ihre Grenzen kommen:

Erstens: Die Altersprüfung ist nicht unfehlbar. Roblox setzt auf eine Mischung aus Gesichtsanalyse, Verhaltensmustern und Eltern-Verifikation. Das funktioniert für die meisten Kinder gut, aber nicht für alle. Wenn dein Kind sehr groß oder sehr klein für sein Alter ist, kann es Fehlzuordnungen geben. Du kannst das Alter als Elternteil korrigieren, solltest aber damit rechnen, dass du es nach dem Rollout einmal prüfen musst.

Zweitens: Der Spielkatalog ist dynamisch. Spiele können neu in den Katalog für unter 16-Jährige aufgenommen werden, aber auch wieder rausfliegen. Wenn das Lieblingsspiel deines Kindes auf einmal weg ist, ist das nicht zwingend ein Bug. Es kann sein, dass der Developer eine Auflage nicht erfüllt hat oder dass es viele Nutzer-Beschwerden gab. Erkläre deinem Kind, dass „das Spiel ist heute weg" nicht „es ist für immer weg" heißen muss.

Drittens: Kommunikation in der Select-Stufe bleibt möglich. Bei den 9- bis 15-Jährigen bleibt die Default-Kommunikation auf den bisherigen, altersangepassten Einstellungen. Sie wird nicht zusätzlich verschärft. Das heißt: Direkt-Chat und bestimmte Spiel-interne Kommunikation sind weiterhin möglich, wenn du sie nicht aktiv einschränkst. Wenn dein Kind dazu neigt, mit Unbekannten zu chatten oder du den Verdacht hast, dass es Erfahrungen mit unangenehmen Kontakten gemacht hat, ist die Eltern-Kontrolle dein Hebel.

Wenn dein Kind in einem Online-Spiel beleidigt wurde, ausgegrenzt wird oder du das Gefühl hast, es zieht sich zurück, ohne dass du den Grund kennst: Hol dir Unterstützung. Die kostenlose Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche ist unter 116 111 erreichbar, das Elterntelefon unter 0800 111 0 550. Beide Angebote sind anonym, fachlich und ohne Anmeldung. Wir bei Gaming Buddy ersetzen keine Beratungsstelle. Wir reduzieren Risiken im digitalen Spiel und entlasten dich im Alltag.

Was bleibt: Auch ein technisch sauberes Account-System wird nie das Gespräch ersetzen, das du beim Abendbrot mit deinem Kind führst. Genau dafür sind die Tools eigentlich da. Nicht als Wand, sondern als Türöffner.

Häufige Fragen von Eltern

Ab wann genau gelten die neuen Roblox-Accounts?

Roblox hat den Rollout für Anfang Juni 2026 angekündigt. Ein exakter Tag steht in der offiziellen Mitteilung nicht. Die Plattform wird das Update voraussichtlich in Wellen ausspielen, sodass nicht alle Konten am selben Tag umgestellt werden. Plane den Mai 2026 als „Vorbereitungs-Monat" ein, dann bist du auf der sicheren Seite.

Muss mein Kind etwas Neues herunterladen oder sich neu registrieren?

Nein. Die bestehende Roblox-App bekommt das Update automatisch. Eine Neuregistrierung ist nicht nötig. Der Account deines Kindes wird auf Basis der hinterlegten Altersangabe einem der neuen Typen zugeordnet. Wichtig ist nur: Die Altersprüfung muss gelaufen sein, sonst landet das Konto in der restriktivsten Stufe.

Was passiert mit der Eltern-Kontrolle, wenn mein Kind 16 wird?

Mit dem 16. Geburtstag wechselt dein Kind automatisch in einen Standard-Account. Damit enden die Eltern-Werkzeuge wie granulares Blockieren oder Chat-Verwaltung. Dein Kind kann ab diesem Moment selbst entscheiden, welche Spiele und Kontakte es zulässt. Wir empfehlen: Sprich diesen Schritt mindestens ein halbes Jahr vorher an, als Vorbereitung, nicht als Überraschung.

Kann mein Kind seine bestehenden Freunde behalten?

Ja, die Friends-Liste bleibt erhalten. Was sich ändern kann, ist die Art, wie dein Kind mit diesen Freunden kommuniziert, je nach Account-Typ und deinen Eltern-Einstellungen. Wer auf Roblox Kids steht, hat per Default keine Direkt-Chats; wer auf Roblox Select ist, behält die bisherigen altersgerechten Einstellungen. Die Verbindung an sich verschwindet aber nicht.

Was ist ein „Content Maturity Label" genau?

Ein Content Maturity Label ist Roblox' eigene Reifegrad-Markierung für Spiele, vergleichbar mit PEGI oder ESRB. Die Stufen reichen von „Minimal" (für ganz junge Kinder geeignet) über „Mild" und „Moderate" bis „Restricted". Ab Ende 2026 stellt Roblox zusätzlich auf das international standardisierte IARC-System um. Du wirst dann die gleichen Symbole sehen, die du von Konsolenspielen kennst.

Ist Roblox jetzt sicher genug, dass ich mich nicht mehr kümmern muss?

Ehrliche Antwort: Nein. Roblox wird mit dem Update sicherer voreingestellt, aber „voreingestellt" heißt nicht „erledigt". Du als Elternteil entscheidest weiterhin, welche Spiele freigegeben werden, mit wem dein Kind chattet und wie viel Bildschirmzeit angemessen ist. Sieh das Update als besseren Werkzeugkasten, nicht als Ersatz für Begleitung.

Unser Fazit

Roblox wird mit diesem Update ehrlicher. Ehrlich darin, dass ein achtjähriges Kind andere Schutzmechanismen braucht als eine vierzehnjährige Jugendliche. Das ist ein großer Schritt, und wir begrüßen ihn. Aber er macht uns als Eltern nicht arbeitslos. Im Gegenteil. Mit jeder zusätzlichen Schicht an Eltern-Werkzeugen wächst auch unsere Verantwortung, sie wirklich zu nutzen, statt sie als Beruhigungstablette abzuhaken.

Wir glauben: Das Beste, was du gerade tun kannst, ist eine halbe Stunde an einem ruhigen Sonntag zu investieren. Setz dich mit deinem Kind hin. Geht gemeinsam durch die Einstellungen. Lass dir die Lieblingsspiele zeigen. Frag, mit wem dein Kind eigentlich spielt. Nicht als Kontrolle. Als Gespräch. Genau dafür sind diese neuen Tools eigentlich gemacht. Sie öffnen Türen, die vorher zu waren.

Wenn du dabei das Gefühl hast, du brauchst einen ruhigeren Spielraum für dein Kind: Den gibt es. Genau dafür sind wir da.


Du musst das nicht alleine lösen

Wir bei Gaming Buddy bauen genau die Plattform, die wir uns als Eltern selbst gewünscht hätten: geprüfte, sichere Online-Gaming-Erlebnisse für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, mit privaten, whitelist-geschützten Minecraft-Servern für registrierte Familien und einer Community von Eltern, die einander den Rücken stärken, statt sich gegenseitig zu beurteilen. Anders als ein großer Konzern können wir dir konkret zeigen, wer mit deinem Kind spielt, und auch, mit welchen Eltern du im Notfall reden kannst.

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